In den Nachbarländern Österreichs wurden bereits Preisanpassungen bei Bier um bis zu zehn Prozent angekündigt. "Österreich ist von den übrigen EU-Märkten nicht abgekoppelt. Die Verteuerungen in den Nachbarländern gelten daher als Orientierungsgröße", gab man sich im Fachverband über das Ausmaß der Preissteigerungen bedeckt.
Erhebliche Steigerung bei den Produktionskosten
"Die heimischen Brauereien sehen sich seit zwei Jahren in beinahe allen Bereichen mit einer empfindlichen Steigerung der Produktionskosten konfrontiert" erklärte Michael Blass, Geschäftsführer des Fachverbandes der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Nach weltweit zwei schlechten Gerstenernten 2006 und 2007, einem Rückgang der Anbauflächen für Braugerste und gleichzeitig steigendem Weltgetreideverbrauch ist Getreide generell knapp geworden. Der Preis für Braugerste hat sich den Angaben zufolge damit in zwei Jahren mehr als verdoppelt.
Als zusätzlicher Kostenfaktor stehen auch bei den Verpackungsmaterialien für 2008 Preiserhöhungen ins Haus. Das betrifft vor allem den Rohstoff für die Bierdose - der 2008 wieder um bis zu 10 Prozent steigen wird. Aber auch Flaschen, Fässer und Karton werden um bis zu 10 Prozent teurer.










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