Holocaustleugner
Heftige Proteste gegen David Irving in Oxford
An der renommierten Universität versammelten sich rund 500 Aktivisten und Anti-Faschisten. Die Debatte konnte wegen der Proteste nicht pünktlich beginnen. Die Einladung hatte zuvor schon für Zündstoff gesorgt. So war der Tory-Abgeordnete Julian Lewis aus Protest aus dem Club ausgetreten. Verteidigungsminister Des Browne hatte seinen Auftritt bei der Veranstaltung, deren Thema Grenzen der Meinungsfreiheit war, abgesagt.
Martin McCluskey, Vorsitzender des Studentenverbandes Oxford Student Union, sagte, es sei „eine Schande“, dass die beiden auf derselben Veranstaltung sprechen würden wie einst Mutter Teresa und der Dalai Lama. Der Debattier-Club betonte, es sei wichtig, Menschen mit verschiedenen Ansichten eine Plattform zu geben. Irving war im Februar 2006 in Österreich zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt, aber im Dezember vorzeitig entlassen worden. Er hatte mehrmals den Holocaust geleugnet. Griffin war 1998 wegen Rassenhasses verurteilt worden.



Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.