Rhythmusstörungen
US-Vizepräsident mit Herzproblemen im Spital
Ausland
27.11.2007 14:39
US-Vizepräsident Richard Cheney (66) ist wegen Herzrhythmus-Störungen im Krankenhaus behandelt worden. Nach Angaben einer Sprecherin waren sie bei Untersuchungen wegen eines hartnäckigen Hustens festgestellt worden und erforderten am Montagabend eine sogenannte Kardioversion. Dabei wurde der richtige Herzrhythmus in einer Washingtoner Klinik in einer gut zweistündigen Prozedur durch einen Elektroschock wiederhergestellt.
Die Behandlung verlief reibungslos, und Cheney konnte bereits kurz darauf nach Hause zurückkehren, hieß es in einer Mitteilung des Weißen Hauses. Weiter wurde angekündigt, dass der Vizepräsident am Dienstag seine Amtsgeschäfte wieder voll ausführen wollte.
Der frühere Verteidigungsminister hatte im Alter von 37 Jahren den ersten von vier Herzinfarkten erlitten. Ende der 80er Jahre waren ihm vier Bypässe gelegt worden, außerdem lebt er mit einem Herzschrittmacher. Kurz nach der Wahl von George W. Bush zum US-Präsidenten im November 2000 hatte Cheney einen weiteren leichten Herzanfall erlitten. Ärzte haben ihm aber stets bescheinigt, dass er absolut fit genug für sein Amt sei.

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