Verbrüderung

Chávez zu Besuch bei Ahmadinejad

Ausland
19.11.2007 16:25
Der venezolanische Präsident Hugo Chávez ist am Montag zu einem eintägigen Staatsbesuch in Teheran eingetroffen. Bei einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad haben sich die die beiden Amtskollegen einer immerwährenden gegenseitigen Unterstützung im Kampf gegen die USA versichert. Chávez und Ahmadinejad sind sich in ihrer strikten Ablehnung der US-Politik einig.

"Wir sind entschlossen, unsere bilateralen Beziehungen auszuweiten, die Rechte der unterdrückten Nationen zu verteidigen und für immer zueinanderzustehen", sagte Ahmadinejad am Montag in Teheran nach einem Treffen mit Chávez. Es war bereits der vierte Besuch des venezolanischen Präsidenten seit Ahmadinejads Amtsantritt im August 2005.

Chávez bezeichnete den Iran als seine "zweite Heimat" und betonte, beide Länder hätten "ein politisches, wirtschaftliches und soziales Netzwerk von strategischer Dimension" geschaffen. Nach seinen Worten haben beide Länder 186 Abkommen geschlossen, darunter Verträge über die Gründung einer Bank und eines Fonds für industrielle Entwicklung. Das bilaterale Handelsvolumen habe einen Umfang von 4,6 Milliarden Dollar (3,14 Milliarden Euro) erreicht. Chávez bekräftigte seine Unterstützung für das umstrittene iranische Atomprogramm.

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