Auch in Zeiten von Playstation und Nintendo hat das Theater für die kleinen Besucher nichts von seiner Faszination verloren. Das merkte man schon an der lautstarken, jubelnden Vorfreude der Kinder, die am Donnerstag „Die Schneekönigin“ mit ihrer begeisterten Zustimmung quasi aus der Taufe hoben.
Kay und Gerda sind dicke Freunde - solange, bis Kay ein Splitter aus dem Zerrspiegel des Kobolds im Auge trifft. Von da an ist er blind für das Schöne, und sein Herz wird so kalt wie Eis. Er verlässt das traute Heim - und landet im Reich der Schneekönigin. Doch die einsame, tapfere Gerda will sich damit nicht abfinden: Sie macht sich auf die Suche nach Kay, wandert durch Kontinente und Jahreszeiten…
Regisseurin Veronika Wolff konzentriert sich bei ihrer Erzählung auf das Wesentliche. Und wie bei Märchen-Inszenierungen üblich, sind alle Rollen doppelt besetzt. Bei der Premiere sah ich eine entzückende Susanna Kellermayr als Gerda und einen pfiffigen Klaus Köhler als Kay (der auch noch als Fluss und Krähe ins Geschehen eingreift). Eva Maria Aichner pendelt zwischen Groß- und Räubermutter, Franziska Cramer ist (unter anderem) eine kussfreudige Prinzessin, Thomas Bammer (unter anderem) ein süßer Rosenelf. Als Blumenfrau, Krähin und Saami: Katharina Solzbacher.
Foto: Artner













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