Doch kein Imitat

Chinavase bringt Besitzer vier Millionen Euro ein

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08.11.2007 12:51
Nach mehr als 30 Jahren in der hintersten Ecke eines Garderobenschranks hat eine chinesische Vase ihrem Schweizer Besitzer nun fast vier Millionen Euro eingebracht. Der Mann hatte sie stets für eine Nachahmung gehalten.

Erst der Besuch einer China-Ausstellung in der Londoner Royal Academy brachte ihn auf den Gedanken, seine Vase prüfen zu lassen, berichtete die Zeitung "Daily Mail" am Donnerstag. Bei Sotheby's wurde das Stück jetzt für 2,8 Millionen Pfund (rund vier Millionen Euro) versteigert.

Die 50 Zentimeter hohe Vase war von der Besitzerfamilie einst preiswert in einem Antikladen in Deutschland erworben worden. Britische Experten erkannten sie als in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts hergestelltes Originalstück aus der Qing-Dynastie. 

Mit der Versteigerung - an einen anonymen Bieter - sei sogar ein neuer Auktionsrekord für Qing-Vasen erreicht worden, sagte Alastair Gibson, der China-Experte von Sotheby's.

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