Kostenkontrolle

Tipps für dein Haushaltsbudget

Wirtschaft
24.03.2011 18:43
Wer kennt das nicht: Eben erst ist eine Gehaltszahlung auf deinem Konto eingetrudelt - und keine drei Wochen später stellst du mit Erstaunen fest, dass das Geld schon wieder vor dem Monatsende aus ist. Dabei hast du doch eigentlich nur deine laufenden Ausgaben gedeckt, oder? Einmal abgesehen von dem einen außertourlichen Einkaufsbummel. Und dann war da noch der Geburtstag deiner besten Freundin. Und das neue Smartphone... Ganz ehrlich: Es kommen doch irgendwie immer ein paar Ausgaben dazu, mit denen man nicht rechnet. Wie du es trotzdem schaffst, dein Budget immer unter Kontrolle zu haben, erfährst du hier.

Aufzeichnungen führen
Der erste Schritt zu deiner Selbstkontrolle ist eine schriftliche Aufzeichnung über deine Einnahmen und Ausgaben. Du solltest ein Haushaltsbuch führen, in dem du mindestens einmal pro Woche einen Kassasturz machst. Du beginnst jedes Monat damit, dass du dir deine Einnahmen notierst. Als Erstes ziehst du nun jene Kosten ab, die fix zu bezahlen sind. Beispiele hierfür sind Miete bzw. Betriebskosten, Energiekosten, Telefon, TV und Internet, Kfz-Versicherung sowie andere Versicherungen, die du abgeschlossen hast, wie z.B. eine Unfall- oder Pensionsversicherung.

Du solltest auch Rechnungen, die nur viertel- oder halbjährlich abgebucht werden, trotzdem wie monatliche Abbuchungen behandeln. Rechne einfach den Abbuchungsbetrag auf monatliche Beträge herunter und belasse diesen Betrag auf deinem Konto. So kannst du plötzliche Belastungen durch größere vierteljährliche Zahlungen verhindern. Damit hast du deine Fixkosten budgetiert und weißt nun, wie viel dir für alles andere zur Verfügung steht.

Richtig haushalten
Von diesem Betrag solltest du nun eine gewisse Summe abziehen, die du zu Sparzwecken auf die Seite legen möchtest. Denn jeder Haushalt sollte in der Lage sein, zehn Prozent des Haushaltsnettoeinkommens zu sparen. Verdienst du z.B. 1.000 Euro netto abzüglich deiner Fixkosten, so solltest du in der Lage sein, 100 Euro pro Monat auf die Seite zu legen. Die restlichen 900 Euro sind nun jener Betrag, von dem du deine restlichen Kosten bestreiten kannst. Hierzu zählen Ausgaben für Nahrungsmittel oder auch „Spaßkosten“, d.h. Ausgaben für Sport, Kino, Ausgehen oder Geschenke. Dividierst du diesen Betrag durch die Wochen des Monats, so weißt du nun genau, wie viel du jede Woche zur Verfügung hast.

Und nun kannst du dich jede Woche genau selbst überprüfen. Nimm dir einfach einen Tag in der Woche Zeit dafür, deine Ausgaben zu erfassen. So siehst du, ob du noch in deinem Rahmen liegst oder ob du in der kommenden Woche ein bisschen kürzertreten solltest. Bleibt dir in einer Woche mehr übrig, so kannst du diesen Betrag auf die Seite legen und dir dafür am Ende des Monats etwas gönnen oder diesen Betrag als Bonus ins nächste Monat mitnehmen.

Spartöpfe
Eine andere Möglichkeit besteht auch darin, mehrere Sparkonten zu eröffnen, die jeweils einem bestimmten Zweck zugedacht sind. So könnte es zum Beispiel ein Urlaubskonto geben, auf das du deinen Bonus verschieben kannst. Und immer, wenn dieses Konto gefüllt ist, darfst du guten Gewissens auf Urlaub fahren. Genauso kann es ein „Spaßkonto“ geben, von dem du z.B. deinen neuen Flat-TV oder dein neues Paar Ski bezahlen kannst. So kannst du dir alles gönnen, worauf du Lust hast, ohne dabei jedoch deine Zahlungsbilanz ins Ungleichgewicht zu bringen.

Weiters zahlt es sich auch aus, regelmäßig deine Verträge zu überprüfen, ob du gewisse Dinge nicht schon längst günstiger bekommst. Gerade bei Internet oder Handytarifen kannst du hier große Ersparnisse machen. Aber auch Versicherungsverträge solltest du regelmäßig überprüfen.

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