Brände gelegt
33 Tote bei Gefängnis-Meutereien in Argentinien
Die Feuerwehr habe wegen einer defekten Pumpe lange gebraucht, die Flammen zu löschen, die meisten Opfer seien erstickt. Mehr als 20 weitere Menschen seien bei der Meuterei am Sonntag verletzt worden.
In der Nachbarprovinz Formosa starb ein weiterer Häftling bei einer Meuterei in einem Gefängnis. Die Behörden hätten die Lage in den jeweils völlig überbelegten Gefängnissen inzwischen wieder unter Kontrolle, hieß es. Die Insassen, von denen viele Untersuchungshäftlinge sind, forderten schnellere Strafprozesse, Strafmilderungen, längere Besuchszeiten und besseres Essen.
Im Oktober 2005 starben bei einem Brand während einer Gefängnismeuterei in Argentinien mindestens 30 Häftlinge. Damals hatten die Insassen in der Stadt Magdalena etwa 100 Kilometer südöstlich von Buenos Aires Matratzen in Brand gesetzt, um längere Besuchszeiten am Muttertag durchzusetzen.




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