Resch&Frisch

"Explosion" beim Getreidepreis

Der rasante Anstieg der Rohstoffpreise trifft nicht nur Konsumenten, sondern auch Wirtschaftstreibende hart: So zum Beispiel muss der Welser Backwarenerzeuger Resch&Frisch für sein Getreide um 1,3 Millionen Euro mehr hinblättern als 2006, eine „Explosion“ um 85,5 Prozent. Inhaber Josef Resch ist am Donnerstag zu Gast im „Krone-Forum“ zum Thema Lebensmittel-Preisentwicklung.

11.000 Tonnen Weizen und 2000 Tonnen Roggen verarbeitet Resch&Frisch jährlich. Lag der Preis bei Weizen im Vorjahr noch bei 135 Euro pro Tonne, so ist er heuer auf 235 Euro gesprungen: „Unsere 550 Vertragsbauern bekommen insgesamt um 1,3 Millionen Euro mehr - ein nicht gerade kleiner Brocken, den wir zu verdauen haben“, so Firmenchef Josef Resch.

Sein Unternehmen stehe auf soliden Füßen und sei daher in der Lage, diesen finanziellen Kraftakt zu meistern, betont Resch: „Aber bei kleineren Betrieben, die möglicherweise nicht genügend Substanz haben, kann dieser eklatante Preisanstieg die Existenz bedrohen.“ Resch hat in seinen Vertragsbauern zuverlässige Lieferanten. Andere Produzenten und Mühlen sind verzweifelt auf der Suche nach Nachschub.

Die Hintergründe der Preissprünge sind Thema bei unserem „Krone-Forum“ am Donnerstag, den 8. November um 18 Uhr im „Krone“-Haus.













Grafik: „Krone“

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