Unser „Moritz“ ist ein Vorzeigebär, der sich aber kaum blicken lässt. Nur seine Tatzenspuren zeigen Experten die Wanderrouten des scheuen Raubtiers: Es näherte sich in den vergangenen Tagen Salzburg, ist jetzt wieder am Rückweg nach Oberösterreich. Im Sommer suchte es ein Weibchen, jetzt ein Winterlager.
Von Gosau aus streifte Braunbär „Moritz“ in den vergangenen Wochen bis ins Wiestal bei Salzburg, ist jetzt aber schon wieder am Rückweg, hinterließ frische Spuren im Bereich der Postalm. Tierexperten sind dabei froh, dass es über die Tauernautobahn keine „Bärenbrücken“ gibt – so fungiert dieser Highway als natürliche Barriere zu Bayern…
Deshalb zieht der siebenjährige „Moritz“ jetzt wieder zurück ins Weißenbachtal, wo er sich ja – wie berichtet – eine feudale Winterhöhle mit Blick auf den Attersee angelegt hat. Für Bärenanwalt Walter Wagner aus Molln ist „Moritz“ ein „Vorzeigebär“: „Er ist sehr scheu, hat seine Sturm- und Drangzeit hinter sich, sodass er auch weiterhin Kontakt mit Menschen und somit Probleme vermeiden wird.“ Dass unser Meister Petz auch bei Siedlungen seine Spuren hinterlässt, ist für Wagner kein Problem: „Hier ist alles zu dicht besiedelt – er schleicht nachts heimlich vorbei!“
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