Stich in den Hals

Minuten qualvoller Todeskampf

Nach einem Stich in den Hals und drei Schnitten durch die Kehle wollte der Türke Muharrem Strahl (33) die Steyrerin Renate Wolloner (27) noch retten: Er rief den Notarzt, der aber keine Chance mehr hatte, die Venen abzuklemmen und die Frau wiederzubeleben, stellt nun der Linzer Gerichtssachverständige fest.

„Sie wurde nach mehreren Minuten bewusstlos, ist jedoch sicher erst nach vielen Minuten gestorben“, schildert der Obduzent Professor Dr. Johann Haberl den qualvollen Todeskampf: „Wie nach einer Schächtung, der Tötungsart der Muslime.“ Dabei wurde aber weder die Halsschlagader durchtrennt noch ein Schocktod ausgelöst, sondern die Lagerarbeiterin verblutete langsam aus mehreren kleineren Gefäßen. Das dürfte den eifersüchtigen Arbeitslosen erweicht und ernüchtert haben: Obwohl er sich auf Volltrunkenheit und Zurechnungsunfähigkeit ausredet, rief er die Rettung an, nannte die richtige Adresse und öffnete dem Notarzt die Wohnungstür.

Nachbarn beobachteten die 45-minütigen Wiederbelebungsversuche und fragten sich, ob sie erfolgreich hätten sein können: „Nein, so was kann nur in einem Spitals-OP gelingen“, sagt Haberl.

 

 

 

Repro: Hannes Markovsky

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