Streit um Radsteg

¿Wäre der ideale Ort für perfektes Verbrechen!¿

Eine Brücke als „Zankapfel“! „Das wäre der ideale Ort für das perfekte Verbrechen“, sorgt sich etwa VP-Sicherheitssprecher Josef Hackl über den Plan, unter der Nibelungenbrücke einen Fußgeherweg zu montieren. Dazu sind auch die Anschlusspunkte an den Brückenenden nur sehr schwer zu adaptieren.

Auf den Pfeilern der denkmalgeschützten Brücke soll ein neuer Weg unterhalb der Fahrbahn errichtet werden. „Die Fußgeher sollen unten gehen, wären so vor Wind und Wetter geschützt“, sagt Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer. „Das würde die Sicherheit extrem gefährden“, warnt Hackl, „wenn da jemand überfallen wird, könnte niemand zu Hilfe kommen, weil´s keiner mitbekommt“. Er würde die Radfahrer unten fahren lassen.

Planungsstadtrat Klaus Luger hingegen lässt offen, wer wo gehen bzw. fahren darf: „Warum sollten nicht Fußgänger und Radfahrer beide Wege benutzen?“ Wobei er Probleme mit dem Fußgeher-Steg zum Lentos sieht, steht dieser doch - weil er Teil eines Gebäudes, das der öffentlichen Hand gehört, ist - unter Denkmalschutz. Weshalb auch die Sanierung schwierig wird, für die zwei Varianten vorliegen: Eine Reparatur um rund 250.000 Euro. Oder der Steg wird abgerissen und um 750.000 Euro neu gebaut. Das Denkmalamt muss aber auf jeden Fall den „Sanktus“ geben.

 

 

 

Foto: Markus Wenzel

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