Ist in der Budgetausweitung für das Geschäftsjahr 2007/2008, die am Mittwochabend im Aufsichtsrat der Energie AG diskutiert wurde, bereits eine Strompreiserhöhung enthalten? Für manche liegt angesichts der geplanten Einnahmen-Ausweitung um 13 Millionen Euro der Schluss nahe. Wobei mit etwa 0,53 Cent je Kilowattstunde, also 25 Euro mehr pro Durchschnittshaushalt und Jahr, gerechnet werden müsste. Und das, obwohl die Energie AG im Österreichvergleich ohnehin zu den Spitzenreitern gehört.
Doch sei schließlich festgehalten worden, dass der geplante Einnahmenzuwachs auch anders erzielt werden könne - und nicht zwangsläufig durch eine Stromverteuerung.
Mit dem Teil-Börsegang habe all das nichts zu tun: Offiziell stellt die Energie AG klar, dass die Strompreisentwicklung sicher nicht mit der Eigentümerstruktur zusammenhänge, sondern nur mit dem Markt, insbesondere mit der europäischen Strombörse in Leipzig, Deutschland.
Unterdessen sammelt die SP unter Erich Haider weiter Unterschriften gegen die Teilprivatisierung des Landesver- und -entsorgers. Parteimanager Christian Denkmaier hält Schätzungen, es seien bisher 41.000 Unterschriften - also etwa die Hälfte der nötigen Zahl - geleistet worden, für durchaus realistisch.
Foto: rubra
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