Ball wieder bei Land

Tauziehen um die ¿Killerspiele¿

Oberösterreich
23.09.2007 19:39
Mittels Resolution hat das Land Oberösterreich versucht, den Bund in Wien dazu zu bringen, mehr gegen brutale Computerspiele so genannte Killerspiele zu tun. Doch Justizministerin Maria Berger gibt die Verantwortung in einer Anfragebeantwortung wieder nach Oberösterreich zurück: Jugendschutz sei Ländersache.

VP-Politiker Gottfried Kneifel ist dem Schicksal der im Juni 2007 beschlossenen Resolution mittels Anfrage an die Ministerin nachgegangen: „Berger spielt den Ball wieder ans Land Oberösterreich zurück, konkret an Jugendschutz-Landesrat Josef Ackerl“, schließt Kneifel aus der Antwort der Ministerin: „Das muss sich jetzt SP-intern Ackerl mit Berger ausmachen, wie man unsere Jugendlichen schützen kann.“

Oberösterreich wollte Verschärfungen im Strafrecht, in dem es keine Regelung gegen die Killerspiele gibt. Berger zufolge ist hier aber derzeit keine Gesetzesinitiative geplant.

 

 

 

Symbolfoto: Martin A. Jöchl

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