Leben gefährdet
Apothekerin behielt AIDS-Medikamente zurück
Ausland
21.09.2007 11:50
Eine französische Apothekerin steht im Verdacht, HIV-Patienten bestochen und illegal etwa 600.000 Euro abgezweigt zu haben. Die Apothekerin soll drogenabhängigen HIV-Patienten nur einen Teil der verordneten Medikamente und ein wenig Bargeld ausgehändigt haben.
Die extrem teuren Medikamente, die sie auf diese Art zurückbehielt, hat sie sich anschließend zum vollen Preis von der Krankenkasse rückerstatten lassen.
Etwa 20 HIV-Patienten sollen in derartige Geschäfte mit der Apothekerin verwickelt gewesen sein. Damit hat die Frau die Gesundheit der Patienten aufs Spiel gesetzt, da der Erfolg einer Behandlung mit Aids-Medikamenten von der korrekten Einnahme abhängig ist. Die Krankenkasse hatte bereits Ende vergangenen Jahres eine Klage eingereicht, weil sie Missbrauch vermutete.
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