Bakterien im Wasser
Cholera-Seuche erreicht Bagdad
Die Frau hat wegen schwerem Durchfall ein Krankenhaus aufgesucht. Bereits Mitte August war die Cholera im Norden Iraks ausgebrochen, sie blieb aber auf diese Region beschränkt. Bis Mitte September wurden rund 24.500 Infektionsfälle registriert, zehn Menschen starben an der Krankheit. Sie wird durch verseuchtes Wasser übertragen.
Wegen der vielen Menschen, die auf der Flucht vor der Gewalt im Land ihren Wohnsitz verlassen haben, befürchteten die Gesundheitsbehörden nun eine Weiterverbreitung der Seuche, erklärte Al Gassir.
Cholera ist eine gefährliche Infektionskrankheit, auch "Gallenbrechdurchfall" genannt. Sie befällt die Dünndarmregion und sorgt für extremen Durchfall und starkes Erbrechen - im schlimmsten Fall führt das zur Austrocknung des Körpers und zum qualvollen Tod.
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