20.09.2007 14:32 |

Spur der Zerstörung

Taifun "Wipha" fordert sieben Menschenleben

Taifun "Wipha" hat in Taiwan und China sieben Menschen das Leben gekostet. Drei Bewohner der Küstenregion bei Shanghai wurden noch vermisst, wie die staatlichen Medien am Donnerstag berichteten. In Erwartung des Wirbelsturms waren 2,7 Millionen Bewohner der Küstenregion in Sicherheit gebracht worden.

"Wipha" zog am Mittwoch über den Küstenstreifen südlich von Shanghai hinweg und schwächte sich dabei zum tropischen Sturm ab. Fünf Menschen kamen den Medienberichten zufolge bei Erdrutschen ums Leben. Ein Bewohner von Shanghai wurde durch einen Stromschlag getötet. Bereits am Dienstag kam in Taiwan ein Bauarbeiter in dem Sturm ums Leben.

Mit Windgeschwindigkeiten bis 230 Kilometer in der Stunde war der Taifun rund 40 Kilometer südlich von Shanghai auf Land getroffen. Auf seinem Weg nach Norden schwächte er sich dann aber zu einem tropischen Sturm ab, mit Windgeschwindigkeiten von weniger als 118 Kilometern in der Stunde. Nach Meteorologen in Zhejiang war der Sturm dort ähnlich stark wie der letzte große Tropenstrum "Saomai" im Jahr 2006, der 400 Menschen das Leben kostetet.

Zwei Millionen Menschen mussten Häuser verlassen
In der Küstenprovinz Zhejiang mussten rund zwei Millionen Menschen ihre Häuser verlassen, fast 40.000 Schiffe mussten in den Häfen bleiben. In der Wirtschaftsmetropole Shanghai wurden fast 300.000 Bewohner tiefer liegender Regionen vorsorglich evakuiert, wie die Zeitung "Shanghai Daily" berichtete. Die Veranstalter der Fußballweltmeisterschaft für Frauen verlegten ein für Mittwoch geplante Spiel zwischen Norwegen und Ghana auf Donnerstag.

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