11. September

Vergleich mit Terror-Hinterbliebenen

Ausland
18.09.2007 09:04
Nur wenige Tage vor Beginn eines Prozesses haben die Hinterbliebenen von 14 Opfern des 11. September einem Vergleich zugestimmt. Sie hatten im Vorfeld Zahlungen aus einem US-Fonds abgelehnt, den der Kongress eingerichtet hatte, um die Gesellschaften der entführten Flugzeuge vor verlustreichen Prozessen zu bewahren.

"Schadensersatz heilt nicht unsere Wunden", sagte Patrick Nassaney, dessen Sohn bei den Anschlägen vor sechs Jahren ums Leben kam.Die Kläger hatten es abgelehnt, Zahlungen aus einem Fonds zu erhalten, den der US-Kongress eingerichtet hatte, um die Gesellschaften der entführten Flugzeuge vor verlustreichen Prozessen zu bewahren. 

Sie erklärten, dass sie die Bedingungen des Fonds für ungerecht hielten und wissen wollten, was genau am Tag der Anschläge geschehen sei. Beide Anliegen seien mit dem Vergleich erfüllt worden, sagte Klägeranwalt Don Migliori am Montag in New York, ohne Einzelheiten zu nennen.

Bisher 5 Milliarden Euro ausgezahlt
Insgesamt lehnten 96 Betroffene eine Beteiligung an der Fonds-Regelung ab, über die bisher sieben Milliarden Dollar (fünf Milliarden Euro) ausgezahlt wurden. Jetzt sind nach Angaben Miglioris noch 21 Fälle offen.

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