Spielzeug-TÜV
EU-Kommission plant Schutz vor Gift-Spielzeug
Das genaue Konzept werde sie vor Jahresende vorstellen, sagte Kuneva weiter und brachte eine Art europäischen Spielzeug-TÜV ins Gespräch.
WKÖ gegen Verwirrung durch neue Auflagen
Beim heimischen Spielzeughandel stößt Kunevas Ankündigung grundsätzlich auf ein positives Echo. Gewarnt wird aber auch davor, durch neue Auflagen für mehr Verwirrung als für mehr Klarheit und Kontrolle zu sorgen, wichtig sei die konsequente Einhaltung der bestehenden Regelungen, so das Bundesgremium des Spielzeugshandels in der Wirtschaftskammer.
Um Qualitätsstandards bei Spielwaren sicherzustellen, existierten jede Menge Regeln und Richtlinien, "die auch sehr streng sind", so Ernst H. Aichinger, Obmann des Bundesgremiums des Spielwarenhandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Dass die entsprechende Richtlinie der EU zurzeit komplett überarbeitet wird, sieht der Spielwarenhandels-Experte positiv, denn: "Gefährdungen durch Spielzeug, das - auf welche Art auch immer - Gefahr in sich birgt, gilt es vehement entgegenzuwirken
China-Produkte im Visier
Zuletzt war vor allem Kinderspielzeug in die Schlagzeilen geraten, das in China hergestellt worden ist. Einzelne Produkte wurden etwa mit bleihaltiger Farbe lackiert. Die EU-Verbraucherschutz-Kommissarin drohte China vor diesem Hintergrund in dieser Woche sogar mit einem Einfuhrverbot für bestimmte Waren und forderte die Volksrepublik auf, zu den beanstandeten Sicherheitsmängeln bis Oktober Stellung zu nehmen. Neben Spielzeug geht es dabei auch um Zahnpasta und ausgewählte Nahrungsmittel.
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