10.09.2007 18:12 |

Knut in Wut

Eisbär Knut geht auf Tierarzt los

Knut ist nicht mehr nur niedlich: Tierarzt Andreas Ochs musste den Eisbären betäuben, um ihn zu untersuchen - und das nahm Knut dem Mann sehr übel. Als er ihn wieder sah, schaltete der Bär auf Angriff.

Hinter den Kulissen zeigte der knapp 80 Kilogramm schwere Eisbär, wozu er mittlerweile fähig ist. "Knut hat einen Wutanfall bekommen, als er mich gesehen hat", berichtete der leitende Tierarzt Andreas Ochs. "Offenbar hat er sich genau erinnert, wer ihm den Narkosepfeil verpasst hat", sagte er. "Er hat gebrüllt und geschnaubt und wollte mich angreifen." Da habe er sich lieber zurückgezogen.

Der neun Monate alte Eisbär hatte sich in der Nacht auf Donnerstag an der rechten Hinterpfote verletzt. Da niemand den Vorfall beobachtet hatte, war nicht klar, woher die offensichtlichen Schmerzen von Knut rührten. Zur Sicherheit hatte Ochs deshalb am Freitag den humpelnden Eisbären per Blasrohr narkotisiert und das Bein geröntgt. "Es ist keine Fraktur", sagte der Tierarzt. Der Narkosepfeil habe Knut gar nicht gefallen. "Er weiß jetzt, dass es noch Schlimmeres als ein verletztes Bein gibt." Der Publikumsliebling des Berliner Zoos bekommt Schmerzmittel.

Prellung oder Zerrung am Bärenbein
"Knut humpelt immer noch ein bisschen, die Schmerzen sind noch da. Aber er belastet sein rechtes Hinterbein schon wieder mehr ", lautete die Diagnose von Ochs am Sonntag. "Er ist noch nicht sehr bewegungsfreudig, tobt noch nicht herum, sondern liegt meistens." Dennoch sei er zuversichtlich, dass die Prellung oder Zerrung im Laufe der Woche abklinge.

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