Wenig Hoffnung
Suche nach Steve Fossett stark zurückgeschraubt
Nach Angaben der Zivilen Luftaufsichtsbehörde sind 98 Prozent des Gebiets, in dem Steve Fossett vermutet wird bereits überflogen worden. Aus diesem Grund sei der Umfang der Suchaktion nach dem 63-Jährigen stark zurückgeschraubt worden - nur mehr zwei der anfänglich 20 Flugzeuge befinden sich in der Luft, um nach dem spurlos verschwundenen US-Abenteurer zu suchen.
Einem Bericht der US-Zeitung "Nevada Appeal" zufolge wollte die Nationalgarde weiterhin mit einigen Hubschraubern die Region absuchen. Freunde des reichen Weltrekordhalters hatten mit Privatflugzeugen bei der Suche geholfen.
Erkundungsflug ohne Wiederkehr
Der 63 Jahre alte Pilot war am 3. September zu einem Erkundungsflug in der Wüste von Nevada gestartet. Er wollte eine geeignete Piste für spätere Rennwagentests aus der Luft erkundschaften. Fossett ließ keinen Flugplan mit Angaben über sein Ziel zurück. Bisher ist auch kein Notruf von dem Piloten eingegangen.
2002 schaffte Fossett die erste Solo-Nonstop-Umrundung der Erde in einem Ballon. 2005 flog er mit dem Leichtflugzeug "GlobalFlyer" als erster Mensch allein in einem Motorflugzeug ohne Zwischenstopp rund um die Erde. Ein Jahr später brach er den Strecken-Weltrekord für Non-Stop-Flüge mit einem Flug rund um die Erde und dabei zwei Mal über den Atlantik.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.