Bis zu 15 Geldtaschendiebstähle wurden zuletzt jeden Monat in Krankenhäusern der Landeshauptstadt verübt. Während die Kranken bei Untersuchungen oder Operationen sind, dringen die kaltblütigen Gauner in die Spitalszimmer ein. Zumeist unbemerkt werden dann die Nachtkästchen ausgeräumt. So auch am Montag: Zwischen 14.30 und 15 Uhr wurden im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder drei Diebstähle verübt, Handys und 400 Euro Bargeld gestohlen. Wenig später erbeuteten die Täter bei vier Coups im Linzer AKH drei Mobiltelefone und eine Geldbörse.
„Die Täter kundschaften genau aus, ob das Zimmer leer, ob ein Patient bei einer Operation ist. Dann schlagen sie zu“, so ein Polizist.
Der Verwaltungsdirektor des AKH, Dr. Karl Lenz, rät allen Patienten, nur wenig Wertgegenstände mitzunehmen. „Und wenn jemand etwas Auffälliges bemerkt, gleich melden.“ Auch das Spitals-Personal wird in Schulungen angewiesen, aufmerksam zu sein. Patienten werden über Flugblätter gewarnt.
Foto: Chris Koller
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