„Mohnfelder werden nun zur Seltenheit“, sagt Peter Köppl von der oö. Landwirtschaftskammer. Grund: Die Begrünungs-Zulage der EU in der Höhe von knapp 80 Euro je Hektar wurde gestrichen. Somit müssten sich Bauern mit 720 Euro bis 1200 Euro Verkaufspreis pro Tonne zufrieden geben - pro Hektar wird etwa eine Tonne Mohn geerntet. Wobei er gefragt ist: Die von einer Welser Firma patentierte Mohnfülle wird in 38 Länder exportiert. Weil die Nachfrage so groß ist, wird in Tschechien auf 38.000 Hektar Mohn kultiviert, der aber zur Heroin-Produktion ungeeignet ist.
Aus 30 „drogenarmen“ Hanfsorten, die man bei uns anbauen darf, werden Körner, Schrot (etwa für Brot), Öl und Fasern gewonnen. Und Tierfutter - wie es auch Familie Berger aus Franking plante. Doch die Behörde glaubt ihr nicht…
Foto: Markus Schütz
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