Caritas unterstützt

Hilfe, die ankommt

Die Caritas ist ein Lichtstrahl der Hoffnung für Arme und Schwache in der Düsternis Weißrusslands Die Geschichte kannte nie Gnade mit Weißrussland: Das Volk ist seit Jahrhunderten maßloses Leid gewöhnt. Im 2. Weltkrieg wurde ein Viertel der Bevölkerung ermordet. 1986 die Katastrophe von Tschernobyl: 7000 Quadratkilometer in der Republik Belarus wurden Sperrzone. In die ausgesiedelte Menschen zurückkehrten, weil sie trotz der Todesstrahlen lieber ihre Höfe bewirtschaften, als in der Stadt zu vegetieren.
Das bitterarme Land wird vom Diktator Alexandr Lukaschenko regiert. Eine eiserne Faust, die Belarus im Würgegriff hält. Nur die Hauptstadt Minsk glitzert und glänzt. In diesen elenden düsteren Hinterhof Europas bringt die Linzer Caritas einen Lichtstrahl: In der Bezirksstadt Gomel unterstützt sie – wie berichtet – den Bau eines Kinderdorfs für schwer behinderte Knirpse, die sonst ihr Leben in staatlichen Heimen verbringen müssten. Ungeliebt und unter fürchterlichen Bedingungen.


In Gomel führen auch indische Mutter-Theresa-Schwestern mit Unterstützung aus Österreich eine Armenküche und ein Obdachlosenheim. Täglich erhalten hier mehr als 100 Menschen eine warme Mahlzeit, bis zu 40 können dort übernachten. Die meisten sind Männer über 50, die niemanden haben. Zusätzlich bekommen 150 bedürftige Familien einmal pro Monat ein Lebensmittelpaket. Die rührige Projektpatin ist unsere Alt-„Landesmutti“ Anneliese Ratzenböck.


Ein Renommierstückerl ist der oberösterreichischen Caritas mit dem Zentrum St. Lukas in Borowljani bei Minsk geglückt: Dort können bis zu 25 schwerkranke Kinder und ihre Mütter wohnen. Die meisten sind krebskrank und werden in der nahen Kinderkrebsklinik behandelt. Ohne die Caritas mussten die Familien mit diesen Kindern oft am Parkplatz nächtigen.


„Wir helfen, wo es nötig ist. Das hat uns das Evangelium gelehrt“, erklärt Caritas-Chef Mathias Mühlberger das wichtige Engagement in der Ferne.


Das Caritas-Spendenkonto: RLB 1.245.000, BLZ 34.000. Kennwort: Hilfe für Weißrussland.





Foto: Christoph Gantner
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Montag, 17. Mai 2021
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