Über ein aufgezwängtes Fenster war der Gauner in der Nacht zum Freitag ins Post-Zentrum eingestiegen und hatte den tragbaren Safe mitgenommen. Dabei löste er einen Countdown aus, der zur Sprengung des Koffers und Färbung des Gelds führt. Da er den Abstell-Code nicht kannte, flog dem Einbrecher in einem nahen Wald der Safe um die Ohren. Doch der Gauner nahm die gefärbten Scheine mit.
„Die Auszahlungen der Renten sind gesichert, aber könnten sich einen Tag verzögern“, so Postsprecher Emil Burka.
Schon im Herbst 2004 hatte es im Eggelsberger Postverteilerzentrum einen ähnlichen Coup gegeben. Auch damals detonierte das Alarmpaket, die Beute blieb da.
Im Jahr 2005 gab es erneut einen Einbruch, der Geldkoffer blieb unberührt. Ob jetzt wieder derselbe Täter am Werk war, ist unklar.
Geklärt wurde dagegen ein Einbruch im Postverteilerzentrum in Altheim im Jahr 2004, wo gleich zwei Geldkoffer mit 352.680 Euro weggekommen waren. Es war der ehemalige Postamtsleiter - ihm waren daheim die Spreng- und Farbladungen hochgegangen…
Foto: rubra
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.