Nach Massaker

Studenten in Virginia wollen bewaffnet zur Uni

Ausland
13.08.2007 23:18
Vier Monate nach dem Massaker an der Virginia Tech mit insgesamt 33 Toten haben Studenten ein Ende des Waffenverbots an Hochschulen des US-Bundesstaats Virginia gefordert. "Die Studenten an der Tech hätten wirklich die Chance haben sollen, sich zu verteidigen", schrieb Andrew Dysart, Gründer einer örtlichen Studentenorganisation, laut einem Bericht der "Washington Post" von Montag.

Der frühere Marineinfanterist, der demnächst an der George Mason University in Virginia seinen Abschluss machen will, setzt sich demnach für die Änderung eines Gesetzes ein, das Schulen und Universitäten in Virginia die Entscheidung über Waffenverbote überträgt.

Schulen und Universitäten können den eigenen Schülern oder Studenten das Mitbringen von Waffen zwar verbieten. Sie dürfen dieses Verbot jedoch nicht auf andere Besucher ihres Geländes anwenden, die einen Waffenschein haben. Somit hätten Studenten nicht das gleiche Recht zur Selbstverteidigung auf dem Campus wie die übrige Öffentlichkeit, kritisierte Dysart.

Ein Student der Virginia Tech hatte Mitte April 32 Kommilitonen und Dozenten und schließlich sich selbst getötet. Nach der Bluttat war Kritik an den zu toleranten Waffengesetzen in Virginia laut geworden.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
13.08.2007 23:18
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung