Steyregg fürchtet Zerschneidung

Oberösterreich
26.07.2007 19:38
„Vieles weist darauf hin, dass die Ostumfahrung von Linz das Steyregger Gemeindegebiet massiv betreffen wird“, argwöhnt der streitbare Stadtchef Josef Buchner. Er fürchtet vor allem eine Trasse durch das geschützte Reichenbachtal, die Steyregg zerschneiden würde. Mit einem Pfenningbergtunnel könnte Buchner aber leben.

„Ich fürchte, das wird ein Riesending“, kommt Buchner beim Blick auf die europäische Landkarte leicht das Gruseln. Denn eine Ostumfahrung von Linz - als Fortsetzung der neuen, ab 2009 in Bau stehenden S 10 durch das Mühlviertel, bedeutet eine neue Nord-Süd-Schneise durch Oberösterreich, von der Steyregg massiv betroffen wäre.

Buchner warnt vor allem vor einer Trasse durch das Reichenbachtal, welche „praktisch ident mit der im Dritten Reich geplanten Autobahn“ wäre, wie Buchner weiß. Demgegenüber wäre ein Tunnel durch den Pfenningberg, also eine linznahe Umfahrung, „wohl die menschenverträglichste Variante“.

Doch die Linzer SP-Abgeordnete Kordula Schmidt warnt vor solchen stadtnahen „Minimallösungen“ über Voest-Knoten und Mona-Lisa-Tunnel: „Da gäb´s hohe Folgekosten!“

 

 

 

Foto: Hannes Markovsky

 

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