Plötzliche Wetterumschwünge von heiß und sonnig auf kalt und nass schwächen das Immunsystem. „Die schweren Fälle, die wir stationär behandeln müssen, sind um 15 Prozent angestiegen!“, berichtet Primar Friedrich Renner von den Barmherzigen Schwestern Ried. Viele erkrankte Oberösterreicher suchen wegen der grippalen Infekte den Hausarzt auf oder lassen sich in der Apotheke beraten - ohne in Krankenstand zu gehen. „Wir verkaufen derzeit um 50 Prozent mehr Medikamente als sonst!“, staunt Alexander Herzog von der Stern-Apotheke in Linz-Urfahr.
Beliebt sind neben dem Klassiker Aspirin auch Lutschtabletten für den Hals und Schnupfensprays. „Der Höhepunkt ist aber erst ab Mitte August zu erwarten. Die Grippewelle rollt gerade an“, so Renner.
Foto: Hannes Markovsky
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