Perfekte Temperaturen um auf den See zu fahren oder sich im Pool abzukühlen – aber der Sommer zeigte heuer auch oft genug seine Schattenseiten: In der Traun ertrank der 15-jährige Lehrling Manuel Sch. aus Bad Goisern. Er und sein Freund waren über eine Schanze mehrere Male in den Fluss gesprungen, bis Manuel nicht mehr auftauchte. Vermutlich hatte er sich den Kopf angeschlagen. Zuvor waren schon neun Oberösterreicher in Gewässern ob der Enns und Kärnten ertrunken, wie die zweijährige Viola aus Laakirchen. Ihr Bruder hatte sie leblos im Pool entdeckt. Das Mädchen war so stark unterkühlt, dass es in künstlichen Tiefschlaf versetzt werden musste – es konnte aber nicht mehr gerettet werden.
Glimpflich kamen weitere Badeopfer davon: Zelimkan T. (19) aus Marchtrenk wurde, wie berichtet, sogar gleich drei Mal aus dem Trauner Oedtsee gefischt.
Unter den 13 Geretteten sind sieben Kinder, die in den heimischen Pools, Teichen oder sogar Biotopen nahe am Ertrinken waren: Wie der zweijährige Patrick aus Siegharting. Der Vater hatte ihn treibend im Schwimmbecken gefunden, der Puls hatte schon ausgesetzt. Eltern und Notarzt konnten den Buben retten.
Foto: Repro Hörmandinger
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.