Parkverbote, die gleichzeitig beginnen und aufhören, Fußgängerzonen, die nach dem Ende wieder beginnen – „Schilda“ lässt grüßen und treibt vielen Linzern die Zornesröte ins Gesicht! Aber, wie berichtet, soll ja der Schilderwald im Herbst gelichtet werden. Was für viele „Krone“-Leser allerhöchste Zeit ist. Tenor: Mit weniger Schildern wäre auch der Durchblick viel größer!
Im Burgenland schritten die Verantwortlichen bereits zur Tat, in Linz folgt erst – wie berichtet –Ende August ein Gespräch von Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer, ÖAMTC-OÖ-Direktor Josef Thurnhofer sowie weiteren Experten. Das Ziel ist aber schon jetzt glasklar: Die Tafelrunde soll den Schilderwald, der in Linz stolze 25.000 Verkehrszeichen umfasst, durchforsten und lichten.
Doch bis es soweit ist, müssen die Linzer noch mit den Ausuferungen der Reglementierwut leben. Was natürlich viele sprichwörtlich auf die Palme bringt. So schrieb etwa Franz Haas: „Ein Verantwortlicher für den Schilderwald sind die Linz Linien. Für ihre Buslinien werden ja fast sämtliche Fließverkehrs- und Rechtsregeln ignoriert. Daher besteht ein großer Mehrbedarf an Verkehrszeichen.“ Wilfried Laska hingegen fand in der Klosterstraße ein bezeichnendes Paradoxon: Ein absolutes Halteverbot, das gleich wieder zu Ende ist . . .
Sind auch Sie vom wuchernden Schilderwald in der Landeshauptstadt genervt? Dann senden Sie uns Ihre besten Bilder aus „Schilda“ per Mail an ooe.regional@kronenzeitung.at
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