„Wir werden Ende August ein Gespräch mit unseren Fachleuten sowie jenen der Verkehrsplaner und der Stadt führen“, verrät mit Josef Thurnhofer der Direktor des ÖAMTC Oberösterreich. Mit dabei wird auch Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer sein, der zwar weiß, „dass es für jedes aufgestellte Schild ein Bedürfnis - meist der unmittelbaren Anwohner - gegeben hat“. Nachsatz: „Trotzdem gibt´s mit Sicherheit einige Zeichen, die durchaus verzichtbar sind.
Als erstes soll ein Testgebiet in der Innenstadt ausgewählt werden. „Da fallen mir auf Anhieb mehrere Zonen ein“, sagt Himmelbauer, „etwa rund um den Pfarrplatz oder im Bereich der Schillerstraße“. Oder auch vorm Palais Kaufmännischer Verein in der Bismarckstraße - überall stehen „Grüße aus Schilda“, wechseln sich Halte- und Parkverbote mit Parkverbot und Kurzparkzone ab. „Schilder, die den Verkehrsfluss beeinflussen, werden vorerst aber nicht berücksichtigt“, sagt Himmelbauer, der aber wie Thurnhofer meint: „Wir werden natürlich die gesetzlichen Bestimmungen beachten - aber dennoch lässt sich sicher einiges vereinfachen.“ Wobei der ÖAMTC-Boss ergänzt: „Weniger Schilder machen die Lage für Autofahrer auch wesentlich übersichtlicher.“
Wobei noch offen ist, ob Schilder - wie in Eisenstadt - nur verhüllt oder manche sogar gleich abmontiert werden. Klar ist jedoch, dass die „Tafelrunde“ einiges aufzuarbeiten hat.
Sind auch Sie vom wuchernden Schilderwald in der Landeshauptstadt genervt? Dann senden Sie uns Ihre besten Bilder aus Schilda per E-Mail an ooe.regional@kronenzeitung.at
Foto: Horst Einöder
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