Mair, der über seine Wahl „einfach Freude“ empfand, gratulierte auch seinem Gegenkandidaten Franz Eßbichl (VP) zu einem beachtlichen Erfolg: Von 25,98 Prozent im ersten Wahlgang kam er in der Stichwahl, an der mit 2817 Bürgern nur knapp 200 weniger als vor einer Woche teilnahmen, auf immerhin 41,6 Prozent.
„Ich werde auch diesen Wählern zeigen, dass Peter Mair die richtige Wahl ist“, nimmt sich der neue Bürgermeister vor, die Skeptiker zu überzeugen: „durch konstruktive, ehrliche, engagierte Arbeit“.
Wobei er die Hypothek zu tragen hat, dass er als SP-Mann aus der Partei Fritz Böhms kommt, auch wenn sie zuletzt mit dem „Ortskaiser“ gebrochen hatte.
Dessen Rücktrittsbeschluss am 15. Februar kam plötzlich: Er selbst wollte noch bis Herbst amtieren, VP und Grüne planten aber, mit einem Rücktritt ihrer Mandatare die Auflösung des Gemeinderats und so Neuwahlen zu erzwingen. Die SP, die Böhm seit Jänner vergeblich zum Rücktritt bewegen wollte, einigte sich daraufhin mit den anderen Parteien. Böhm trat nach einem „amikalen“ Gespräch mit seiner Fraktion mit 5. April zurück.
Foto: Hannes Markovsky
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