Angina mit sich schleppend, tourt die amerikanische Punk-Pop-Queen derzeit durch Europa. Das Grazer Konzert sagte sie ab, in Clam hielt sie tapfer 70 Minuten (inklusive zweier Zugaben) durch. Allerdings klappte diese Show nur mit Hilfe der gesanglich perfekten drei Background-Sängerinnen, welche die stimmlich eingeschränkte Alecia Moore - so heißt „Pink“ mit bürgerlichem Namen - immer wieder durch gesanglich schwere Passagen trugen. Der programmierte Höhepunkt mit dem Nummer-Eins-Hit „Dear Mr. President“, eine Ballade, bei der die Songwriterin die Bush-Politik an den Pranger stellt, war eher eine Pflicht, denn eine Kür…
Die größte Überraschung bereitete die Vor-Vor-Band „Sorgente“: Die Münchner Combo knallte mit ihrer Bühnenpräsenz und Free-Funk-Rock-Soul-Reggae-Sound das überraschte Publikum bis in die hinteren Reihen richtig in Party-Stimmung. Der Linzer „Hot Pants Road Club“ hingegen konnte als zweite Vorband nicht im Geringsten an gewohnte Live-Qualitäten anschließen.
Foto: Horst Einöder
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