Die Verkäuferin hatte am Donnerstag gegen 11 Uhr Vormittag Altpapier entsorgt, dabei zwischen Müll und Glasscherben den herumtapsenden Welpen entdeckt. Sie nahm das etwa fünf Wochen alte Tierkind mit ins Geschäft und wollte es beim Eintreffen der Funkstreife zunächst gar nicht mehr hergeben. Als die Beamten hartnäckig blieben, rückte die Frau ihren lebendigen Fund heraus. Doch das rasch auf „Susi“ getaufte Vierbeinermädchen ließ wieder seinen Charme spielen. Auch die Polizistin schmolz dahin und meinte: „Der Hund ist so süß, am liebsten würde ich ihn bei mir aufnehmen.“
„Susi“ kam zunächst ins Linzer Tierheim. Dort ist sie leider kein Einzelfall: Derzeit hüten die Mitarbeiter 70 Hunde und 170 Katzen. Ähnlich sieht die Situation im Welser Tierheim aus, wo 79 Katzen, 25 Hunde und zwölf Kleintiere versorgt werden müssen - und bereits eine Aufnahmesperre verhängt werden musste.
Foto: Horst Einöder
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