Denn da steigt die Verhandlung über den Zubau. „Die Pläne für ein Erweiterungsprojekt haben wir schon seit 30 Jahren“, sagt Geschäftsführer Gerhard Zellinger, der „natürlich mit Einsprüchen“ der Anwohner rechnet. Allerdings weiß er auch: „Das ist für uns die historische Chance, uns weiterzuentwickeln.“ Insgesamt sollen rund 6,5 Millionen Euro in den Zubau investiert werden, der die hässliche Lücke in der Bismarckstraße endlich schließt. Dazu soll dahinter ein Park entstehen. Doch die Millionen stecken noch in der Warteschleife…
Dabei wäre der Park ein idealer Anschluss zum 170-Betten-Hotel der Radisson-Gruppe, das am Hessenplatz gebaut wird. „Da können schon im Sommer die Bagger rollen“, weiß Planungsstadtrat Klaus Luger. Die Gegner haben zwar noch Einspruchsmöglichkeiten beim Land Oberösterreich oder beim Verwaltungsgerichtshof – „beides hat aber keine aufschiebende Wirkung“, so Luger, der auch weiß, dass der Zeitplan eng ist - schließlich soll das Hotel ja rechtzeitig zum Kulturhauptstadtjahr 2009 schon in Betrieb sein.
Wie ursprünglich auch der Zubau des Vereinshauses. „Deshalb wollten wir ja im März zu bauen beginnen“, so Zellinger, dem aber Anrainer einen Strich durch die Rechnung machten. „Dabei hatten wir eigentlich immer ein gutes Einvernehmen mit unseren Nachbarn“, erklärt der Geschäftsführer, der weiß: „Erst durch die neue Tiefgarage und das Hotel haben wir die Möglichkeit, mehr Kongresse abzuwickeln.“ Zusätzlich sieht er auch Vorteile für die Geschäfte rund um die Bismarckstraße: „Durch die Tiefgarage wird der Verkehr beruhigt und durch das Hotel kommen potenzielle Kunden.“
Foto: Krone
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