„Natürlich ist man stolz“, erklärt etwa Rohrbachs Bürgermeister Josef Hauer, „doch zufrieden kann man nie sein“. Hauer führt als eines der Erfolgsgeheimnisse die Infrastruktur an. „Ein zweites großes Plus sind die vielen Klein- und Mittelbetriebe“, erklärt Hauer. „3500 Arbeitsplätze alleine in Rohrbach mit 2700 Einwohnern sprechen für sich!“
Insgesamt hat Rohrbach eine Arbeitslosenquote von 1,8 Prozent, ist damit in Österreich top! Auf Patz zwei folgt Eferding mit 1,9 Prozent. Zum Vergleich: In Österreich liegt die Quote bei 5,2 Prozent.
Grotesk: Trotz der tollen Werte und Vollbeschäftigung schrillen die Alarmglocken. Grund: Facharbeitermangel! Hans Hartl, Leiter des AMS Rohrbach, warnt: „Man muss die Bereiche Metall, Holz und Bau im Auge behalten!“ Der Teufel steckt also im Detail: So werden mit der Elektro- und Metalloffensive heuer noch 660 Personen umgeschult. Hartl kritisch: „Das bringt nur teilweise etwas. Es wäre besser, die Leute auf Marktbedürfnisse vorzubereiten.“
Foto: Gemeinde Rohrbach
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