Krisengipfel
Nahost-Quartetts tagt in Jerusalem
Es handelt sich um die erste Runde von Vertretern der USA, der EU, der UNO und Russlands seit der vollständigen Machtübernahme der radikalen Hamas im Gaza-Streifen. Das Quartett könnte nach Einschätzung von Diplomaten den scheidenden britischen Premierminister Blair bereits am Dienstag zum Nahost-Vermittler ernennen. Skeptiker befürchten allerdings, dass Blair als treibende Kraft des Irak-Krieges für viele Araber als Makler nur schwer akzeptabel wäre.
Der frühere Quartett-Beauftragte, der ehemalige Weltbank-Chef Wolfensohn, hatte die Aufgabe wegen der Nichtumsetzung der so genannten Roadmap zurückgelegt. Der dreistufige Friedensfahrplan hat die Schaffung eines souveränen palästinensischen Staates zum Ziel. Wolfensohn hatte auch die israelischen Wirtschaftssanktionen und die Verweigerung der vertraglich festgelegten Weiterleitung von Steuer- und Zolleinnahmen kritisiert.
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