Nach Anschlag

Goldene Moschee wird wiederaufgebaut

Ausland
17.06.2007 12:24
Drei Tage nach dem Anschlag auf die Goldene Moschee in Samarra haben die irakische Regierung und die UN-Bildungsorganisation UNESCO den Wiederaufbau des schwer beschädigten Schiiten-Heiligtums beschlossen. Beide Seiten hätten ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet, teilte der irakische Regierungschef Maliki am Samstag in Bagdad mit.

Zu Einzelheiten des Vertrags machte Maliki keine Angaben. Bei dem mutmaßlich von sunnitischen Extremisten verübten Anschlag waren zwei Minarette der Moschee eingestürzt.

Seit einem ersten Anschlag im Vorjahr wird die Pilgerstätte streng bewacht. Beim Anschlag im Februar 2006 war die goldene Kuppel der Moschee zerstört worden. Der Anschlag auf das Mausoleum, in dem sich die Gräber der Imame Ali al-Hadi und Hassan al-Askari befinden, löste damals heftige Kämpfe zwischen den verfeindeten Religionsgruppen aus.

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