"Heute machen wir Politik mit dem Einkaufskorb", präzisierte die Geschäftsführerin der ARGE Weltläden, Kofler, am Donnerstag die Anforderungen an die ehemaligen "Dritte-Welt-Läden". Die dortigen Waren, alle Firmen und Organisationen, die Produkte produzieren und handeln, seien zu 100 Prozent fair.
Die Fachgeschäfte für den Fairen Handel hätten sich vom kleinen Solidaritätsladen zu einer österreichweiten Marke entwickelt. Studien würden zeigen, dass 70 Prozent der Weltläden-Kunden die Produkte auf Grund der guten Qualität kaufen würden, so Kofler. Darin liege auch die Herausforderung für die Zukunft: Die Produkte an aktuelle Trends anzupassen bei gleichzeitiger Einhaltung der ökosozialen Verantwortung.
"Bei uns ist kein Platz für Trittbrettfahrer", sagte die ARGE- Geschäftsführerin mit Hinweis auf den Trend zu Produkten mit der Etikettierung "fair". Aktuelles Anliegen für die ARGE ist die Gewährleistung der Fair-Handels-Kette für Textilen.
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