Attentäter angestiftet
Briten weisen Hassprediger aus
Ausland
26.05.2007 12:42
Großbritannien hat einen muslimischen Prediger ausgewiesen, der großen Einfluss auf einen der Selbstmordattentäter von London gehabt haben soll. Jungen Muslimen soll der Prediger weisgemacht haben, dass es ihre Aufgabe wäre, „Ungläubige“ zu töten. Der aus Jamaika stammende Abdullah el Faisal darf nicht mehr nach Großbritannien einreisen, erklärte Innenminister John Reid. Faisal ist in die jamaikanische Hauptstadt Kingston geflogen worden.
Er soll nach Angaben der britischen Behörden starken Einfluss auf seinen zum Islam konvertierten Landsmann Germaine Lindsay gehabt haben. Lindsy war einer der vier Selbstmordattentäter, die am 7. Juli 2005 bei Terroranschlägen in der britischen Hauptstadt 52 Menschen mit in den Tod rissen.
Faisal war in Großbritannien bereits wegen Anstiftung zu Mord und Rassenhass in mehreren Fällen verurteilt worden. Unter anderem hatte er jungen Muslimen erklärt, es sei ihre Pflicht, „Ungläubige“ - Hindus, Juden und Menschen aus dem Westen - zu töten. Schulkindern hatte er erzählt, sie würden „mit 72 Jungfrauen im Paradies“ belohnt, wenn sie im „Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen“ getötet würden.
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrowAbspielen
closeSchließen
expand_moreAufklappen
Loading...
replay_10Vorige 10 Sekunden
skip_previousZum Vorigen Wechseln
play_arrowAbspielen
skip_nextZum Nächsten Wechseln
forward_10Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
26.05.2007 12:42
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.