Energie-AG warnt:

“Handeln, bevor Strom knapp wird!”

Oberösterreich
14.05.2007 19:16
Energie AG-Chef Leo Windtner wirbt - trotz heftiger Politikstürme - weiter für einen Börsegang des Landesstromversorgers. Sein Hauptmotiv: Er will kräftig investieren können, um Stromknappheit abzufangen und Importe zu reduzieren.

“In Europa ist in den letzten zehn Jahren fast kein Kraftwerk gebaut worden, nur still gelegt wurden viele“, sieht Windtner Stromverknappungen auf Europa zukommen. Er will mit eigenen Kapazitäten - etwa einem neuen thermischen Großkraftwerk im Ennshafen  - dagegenhalten.

Geld für solche Projekte, die auch mit inländischen Partnern abgewickelt werden würden, soll der Börsegang mit etwa 40 Prozent der Energie AG liefern: „Eine Riesenchance für große Investitionen im eigenen Land  - also nicht nur für unser Unternehmen selbst, sondern auch für Oberösterreich als Wirtschaftsstandort.“

Dieser Weg bedeute mehr Versorgungssicherheit und weniger Abhängigkeit von Stromimporten aus dem Ausland, bekräftigt Windtner: „Und für unser Unternehmen ist der Börsegang die Chance, uns eine Stufe weiterzuentwickeln. Daher wünschen wir uns, dass die Landespolitik nun auch rasch eine Entscheidung trifft.“

 

 

Foto: Chris Koller

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