“In Europa ist in den letzten zehn Jahren fast kein Kraftwerk gebaut worden, nur still gelegt wurden viele“, sieht Windtner Stromverknappungen auf Europa zukommen. Er will mit eigenen Kapazitäten - etwa einem neuen thermischen Großkraftwerk im Ennshafen - dagegenhalten.
Geld für solche Projekte, die auch mit inländischen Partnern abgewickelt werden würden, soll der Börsegang mit etwa 40 Prozent der Energie AG liefern: „Eine Riesenchance für große Investitionen im eigenen Land - also nicht nur für unser Unternehmen selbst, sondern auch für Oberösterreich als Wirtschaftsstandort.“
Dieser Weg bedeute mehr Versorgungssicherheit und weniger Abhängigkeit von Stromimporten aus dem Ausland, bekräftigt Windtner: „Und für unser Unternehmen ist der Börsegang die Chance, uns eine Stufe weiterzuentwickeln. Daher wünschen wir uns, dass die Landespolitik nun auch rasch eine Entscheidung trifft.“
Foto: Chris Koller
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