Zwei ihrer Söhne hatten zum Muttertag ein Grill-Essen vorbereitet, der dritte hat inzwischen den Eltern beim Schnapsbrennen geholfen. Beim „Läutern“ war aber die Hitze zu groß und der Fluss des Vorlaufs zu schnell, so dass man Wasser ins Feuer goss: Mit einem gewaltigen Knall flog der Hut vom Kessel!
Stichflammen setzten alles in Brand und schlossen Christian und Elfriede Wameseder in der Garage ein. Mutter und Sohn mussten durch das Feuer ins Freie rennen. Der lichterloh brennende Junior sprang in den Pool, der Senior riss sich seine brennende Kleidung vom Leib.
Beide Männer erlitten großflächige Verbrennungen zweiten Grades: Vater Franz wurde ins Vöcklabrucker Spital eingeliefert, Sohn Christian mit dem Notarzthelikopter „C 10“ in eine Münchener Klinik geflogen, weil im Linzer UKH kein Bett für Verbrennungsopfer frei war.
Symbolfoto: Chris Koller
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