Bessere Einteilung

Matura ohne Semesterzeugnis

Premiere für die siebentausend oberösterreichischen Maturanten, die diese Woche über den schriftlichen Reifeprüfungen schwitzen: Erstmals gab es für sie kein Semesterzeugnis mehr und damit weniger Druck vor dem Endspurt. Die Schüler sind darüber froh, sehen es dennoch nur als halbe Lösung und wünschen sich: Auch die Schularbeitentermine sollten besser als bisher verteilt werden.

Auch Landesschulsprecher Alexander Aschl ist im BRG in der Welser Wallererstraße gerade im Maturastress. „Im letzten Jahr ist ein zweites Semester sinnlos“, sieht er eine Forderung teilerfüllt, aber: „Es gibt immer noch ein Scheinsemester. Man sollte in Absprache zwischen Lehrern und Schülern alle Schularbeiten ins frühere erste Halbjahr legen können.“ Und: „Ein wenig mehr Zeit zur Vorbereitung auf die schriftlichen Prüfungen wäre schön. Jetzt endet das Schuljahr nur ein paar Tage vor dem ersten Termin.“

Weniger Druck, bessere Leistungen? Das bleibt abzuwarten. Im langjährigen Durchschnitt fällt jeder zehnte Maturant durch, ein etwas größerer Teil schließt mit Auszeichnung ab, der Rest hat schlicht bestanden.

Und während die Maturanten heuer ihre Schullaufbahn beenden, stehen für ihre Nachfolger viele weitere Neuerungen an. Diskutiert wird über die gemeinsame Schule für 10- bis 14-Jährige, ein fünftes Volksschuljahr, Sprachförderungen und vieles mehr. Dazu wird die neue Bildungsministerin Claudia Schmied am Krone-Telefon Stellung nehmen.

Bildungsministerin Schmied am „OÖ-Krone“-Telefon
Die Schule ist im Umbruch  wie geht es in Oberösterreich weiter? Kommt die Gesamtschule, ein fünftes Volksschuljahr - oder bleibt alles, wie es ist? Fragen Sie Bildungsministerin Claudia Schmied: ab sofort per Mail unter ooe@kronenzeitung.at, oder rufen Sie am Montag, 14. Mai, von 13.30 bis 14 Uhr an unter der Telefonnumer 0 732/78 08 Klappen 443 oder 444. Die neue Ministerin wird am „Krone“-Telefon für alle Anliegen zur Verfügung stehen.

 

 

 

Foto: AP

Montag, 14. Juni 2021
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