Fixstarter für eine Bewerbung im Herbst sind die elf bestehenden Leader-Regionen, aber auch der Rest Oberösterreichs will vom Kuchen mitnaschen. Überall schließen sich Gemeinden zusammen, das Netz ist beinahe flächendeckend. In Gmunden beispielsweise bilden 13 Gemeinden die Region „Gmunden Nord“. „Die Zusammenarbeit funktioniert hervorragend. Wir haben 200 Projektideen und sind dabei, die besten für die Bewerbung zu optimieren“, sagt Regionalmanager Bernhard Diwald.
20 Regionen werden aufgenommen, 24 scharren in den Startlöchern. „Die Qualität der Projekte wird überzeugen“, ist Leader-Managerin Gerlinde Grubauer aus Eferding zuversichtlich. Dass niemand leer ausgeht, will auch Landesrat Josef Stockinger: „Bewerben sich mehr als zwanzig, wird über Kooperationen nachgedacht.“
Zuversicht bringt auch der Erfolg der vergangenen Periode: 2000 bis 2006 arbeiteten 158 Gemeinden in elf Leader-Regionen zusammen: Die Bilanz zeigt auch, dass es bei diesem EU-Programm nicht allein um die Landwirtschaft geht: Denn gut die Hälfte der 359 Projekte waren rein wirtschaftlich, also Gewerbe- und Raumordnungsvorhaben.
Foto: Land OÖ
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