„Das Ziel von Aktionären ist es doch, mit ihren Unternehmensanteilen möglichst große Gewinne zu machen“, meint SP-Chef Erich Haider. Das bedeute mehr Dividende und so einen höheren Ertragsdruck auf die Energie AG. Wobei wichtige Ziele wie Umweltschutz und Versorgungssicherheit auf der Strecke bleiben würden, wie Haider befürchtet.
Derzeit ist die Energie AG mit Dividenden eher sparsam: Im Geschäftsjahr 2005/2006 wurden - mit 17,1 Millionen Euro - nur etwa 25 Prozent des Gewinns ausgeschüttet. „Andere Energieunternehmen müssen mehr an ihre Aktionäre abliefern“, so SP-Chef Haider: Beim teils börsennotierten Verbund wurden zuletzt 46 Prozent ausgeschüttet, deutsche Stromriesen wie EON und RWE zahlten 43,7 Prozent bzw. 51 Prozent. Andererseits wurden bei der niederösterreichischen börsennotierten EVN auch nur 25,6 Prozent ausgeschüttet.
LH Josef Pühringer (VP) hält eine „Stand-alone-Lösung“, also ein Alleinebleiben der Energie AG für problematisch; weiters werde das Unternehmen durch die Zinsen für die Finanzierung von 25 Prozent „zwischengeparktem“ Landesanteil belastet. Dieser Anteil war ja schon einmal verkauft. Generaldirektor Leo Windtner hält die Energie AG für „börsenfit“ - und erwartet sich „noch mehr Fitness“ durch Partner…
Foto: rubra
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