Konkret wurden 570 Linzer eigentlich nur zu einem eventuellen Verkauf der städtischen Linz AG und GWG befragt, den sogar mehr als 80 Prozent ablehnten. Aber auch zur allgemeinen Meinung, ob die Privatisierung von Staatsbesitz im Großen und Ganzen eine gute oder keine gute Sache sei, gibt’s klare Aussagen: negative von 55 Prozent SPÖ- und 47 Prozent ÖVP-Wählern, von 48 Prozent blauen und 43 Prozent grünen Sympathisanten. Positive hingegen nur von sieben Prozent Roten, 15 Prozent Schwarzen und jedem zehnten Grünen.
Munition für Haiders Kampf um die landeseigene Energie AG, von der nun 40 Prozent um geschätzte 800 Millionen Euro über die Börse frei verkauft werden sollen. „Ins Ausland“, befürchtet der SP-Landes-Vize einen „Ausverkauf unserer sauberen Wasserkraft an irgendwelche fremde Atomstromriesen, die ihre Gewinne und Dividende maximieren wollen“, sieht der Rote schwarz für das Personal, die Stromkunden und die Versorgungssicherheit.
Foto: Chris Koller
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