Mit Rücksicht auf die Nachbarn weist er nun die Besucher an, den Mund zu halten, wenn sie von dem "Screamer"-Schwenkkran mit 100 Stundenkilometern 50 Meter hoch in die Luft katapultiert und dabei auf den Kopf gestellt werden. Jeweils zwei Personen sitzen fest angeschnallt in dem Schaukelsitz, während Arme und Beine frei in der Luft baumeln. "Die meisten Leute wollen schreien, aber nun müssen sie es eben unterdrücken", meint Baddley.
Beim kleinsten Geräusch wird die gewöhnlich vierminütige Fahrt sofort gestoppt und der Fahrgast muss seinen Platz räumen. Von mehreren hundert "Screamer"-Benutzern pro Abend würde nur etwa ein Dutzend das Ende März verhängte Schrei-Verbot missachten, versichert der Betreiber.
Baddley hat keine Pläne, den jetzt unpassenden Namen der Attraktion zu ändern. "Ganz im Gegenteil", versicherte der Unternehmer. "Viel mehr Besucher wollen nun ausprobieren, ob sie den "Screamer" ohne zu kreischen überleben".
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