"Findel-Bombe"
Baby um ein Haar in die Luft gesprengt
Ausland
02.04.2007 15:54
Im letzten Moment ist ein sechs Tage altes Baby in Istanbul dem Tode entronnen. Wegen einer im Innenhof einer Moschee zurückgelassenen Tasche kam es zu einem Polizeieinsatz. Sprengstoffexperten vermuteten eine Bombe und trafen alle Vorbereitungen, um das verdächtige Objekt kontrolliert in die Luft zu sprengen.
Im letzten Moment jedoch vernahmen sie für Bomben ungewöhnliche Geräusche: Das Weinen eines Babys. Ein großes Glück, denn die Explosion hätte der Säugling wohl nicht überlebt.
Das sechs Tage alte Mädchen wurde schließlich zur Untersuchung und Pflege auf die Säuglingsstation eines Krankenhauses in der südwesttürkischen Stadt Mugla gebracht. Jetzt fahndet die türkische Polizei fieberhaft nach der Mutter des Findelkindes.
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