Die „Krone“ hatte bereits am 20. Februar erstmals über diese Unfalltragödie berichtet, die ganz Oberösterreich erschütterte: Die beiden Kochlehrlinge Verona und Sabrina saßen im Auto ihres 18-jährigen Kollegen Hannes E. aus Gaspoltshofen, der erst seit Herbst den Führerschein besitzt und in einer Kurvenkombination mit dem Wagen in den Gegenverkehr schleuderte. Noch während er drei Meter durch die Luft flog, begann der Pkw schon zu brennen. Für Verona kam jede Hilfe zu spät, Sabrina wurde schwerst verletzt: 90 Prozent der Haut verbrannt! Dazu kam eine Schädigung der Lunge durch das Einatmen von Benzindämpfen.
Die Linzer UKH-Spezialisten für Verbrennungsverletzungen kämpften seither um das Leben der Patientin: Sabrina wurde alle paar Tage neuerlich stundenlang operiert, ihr wurden Hautteile implantiert, die in Belgien nachgezüchtet werden. „Die kritische Phase dauert mindestens vier bis acht Wochen“, machten die Ärzte den Angehörigen wenig Hoffnung - und mussten tatsächlich nach sechs Wochen aufgeben: Sabrina starb nachts zum Sonntag.
Repros: Hannes Markovsky
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