…und kommt dann von unseren heimischen Musterbetrieben zu einer Eierpackstelle wie der Firma „InnviertlerLandEi“. Im Hightech-Unternehmen herrscht vor Ostern Hochbetrieb. Ein hochmoderner Maschinenpark und 35 Mitarbeiter sorgen dafür, dass 15 Millionen Ostereier den Betrieb Richtung Handel verlassen. „In dieser Zeit müssen wir 30 Prozent aus Holland und Deutschland zukaufen, die natürlich alle mit einem Gütesiegel versehen sind“, betont Juniorchefin Alex Poringer.
Bevor aus einem normalen Ei ein Osterei wird, hat es einen langen Weg vor sich. Zuerst werden sie automatisch nach drei Größen sortiert. Fürs Färben kommen nur „Medium“ in Frage. Dazu tastet ein Computer jedes einzelne Stück 28 Mal ab. Kaputte und verschmutzte Produkte werden mittels UV-Licht aussortiert, danach mit einem siebenstelligen Code versehen, der über die Herkunft Auskunft gibt. Haben die ovalen Dinger auch den 15-minütigen Kochvorgang unbeschadet überstanden, geht’s zur Färberei. Durch feine Düsen werden sie viermal mit Lebensmittelfarben besprüht. Ihren zarten Glanz erhalten sie durch einen speziellen Lack, der die Schale versiegelt und auch für die Haltbarkeit sorgt. Vom Kühlturm geht’s zur Verpackungsabteilung, ehe die Eier per LKW in den Handel gelangen. Und sich am Sonntag im Osternest wiederfinden. Und da wird wohl bei den Kindern auch der Osterhase wieder in sein…
Foto: Chris Koller
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